Peuerbacher Schlosstheater
Die Wunderübung   30. Dezember 2017

bereits gespielte Stücke

Das Peuerbacher Schlosstheater spielte zu Silvester 2019
Sketche mit Witz und Esprit unter dem Motto: „Mit Humor ins neue Jahr“.

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Der gesamte Theaterfilm "Mit Humor ins neue Jahr"

Das Publikum erfreute sich eines vergnüglichen, kurzweiligen Silvesterabend mit einem bunten Mix aus humorvollen Szenen, die unser zwischenmenschliches Miteinander mit einem Augenzwinkern auf´s Korn nahmen.

Theaterfilm Ausschnitt (Aschenbrödel   902MB    00:09:15)

Der Florentinerhut

Wilde Jagd nach dem Hut.

Im Mittelpunkt steht der junge Fadinard: Der Lebemann will die Tochter eines Baumschulbesitzers heiraten, gerät aber an seinem Hochzeitstag von einem Schlamassel in den nächsten. Sein Pferd hat am Morgen den italienischen Strohhut, genannt Florentinerhut, einer Dame zerfressen. Diese möchte das Missgeschick aber aus gutem Grund vor ihrem Ehemann verheimlichen, denn sie hat die störende Kopfbedeckung während eines Stelldicheins mit ihrem Liebhaber im Wald an einen Ast gehängt. Jetzt aber fordern die Dame und ihr Kavalier, ein jähzorniger Offizier, vom Pferdefreund Fadinard Entschädigung – ein Ersatz muss her. Fadinard bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach einem neuen Florentinerhut zu machen, gefolgt von der Hochzeitsgesellschaft, die nichtsahnend hinter ihm her ist. Auf der wilden Jagd nach diesem Hut gerät er aber in immer aberwitzigere Situationen, die für ihn kaum zum Lachen sind. Dafür kann sich das Publikum umso mehr amüsieren!

Filmtrailer Der Florentinerhut   (543MB    00:13:10)

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Der gesamte Theaterfilm "Der Florentinerhut"

Die Wunderübung

Wilde Jagd nach dem Hut.

Pünktlich zu Silvester premierte das Schlosstheater Peuerbach mit ihrem neuen Stück "Die Wunderübung" im Melodium Peuerbach.

Die Wunderübung: darum geht's:
Die Beziehung von Joana und Valentin ist am Tiefpunkt. Jetzt soll ein Therapeut Abhilfe schaffen – dem gefällt aber die Streitkultur des Paares. Kennengelernt haben sie sich vor 17 Jahren beim Tauchen, in perfekter, wortloser, stiller Unterwasserharmonie. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Wegen andauernder gegenseitiger Vorwürfe, unendlichen Konfliktthemen, nicht verarbeiteten Kränkungen und lautstarken Streitigkeiten besuchen sie eine Probestunde bei einem Paartherapeuten. Aber zuerst einmal liefern sie sich im Praxisraum vom Therapeuten die schon ewig eintrainierte Zimmerschlacht. Sie hört nicht auf, er hört nicht zu. Die gestörte Kommunikation der beiden bringt den Therapeuten fast an den Rand seiner Kunst, bis sein Handy klingelt und eine überraschende Nachricht im Raum steht, die die Therapiestunde komplett durcheinanderbringt ...

Filmtrailer Die Wunderübung   (513MB   00:21:24)

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Der gesamte Theaterfilm "Die Wunderübung"

Der eingebildete Frauenfeind

Ihr Schauspielkönnen zeigten die Mitglieder des Peuerbacher Schlosstheaters im Oktober wieder.
Im Melodium Peuerbach kam die Komödie "Der (eingebildete) Frauenfeind" von Tamsin Oglesby auf die Bühne.

Und darum geht's: Die Bläsersektion mitsamt verkrampften Leiter, Weiberheld und fast tauben Bläser bekommt Hilfe: Eine neue Trompeterin soll der Truppe einheizen. Aber die Männergruppe hat so ihre Probleme mit dem "weiblichen Fremdkörper". Ein nicht ganz ernst zu nehmender Arzt und ein auf seine Karriere bedachter Dirigent runden das Bild der skurrilen Geschichte ab.
Ob die Geschichte ein glückliches Ende nimmt, erfuhren die Besucher ab Freitag dem 21. Oktober. Soviel sei verraten: An Humor, spritzigen Dialogien und ironischen Anspielungen mängelt es nicht.

Filmtrailer Der eingebildete Frauenfeind    (453MB    00:14:39)
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Der gesamte Theaterfilm "Der eingebildete Frauenfeind"

Totentanz

Der Herr im Himmel (Stimme Hermann Backhaus) schaut auf die Erde und sieht, wie die Menschen sich nicht mehr an seine Gebote halten. Erzürnt beauftragt er den Tod (Helmut Bannert), Menschen aus den verschiedensten Ständen für ihn zu holen. Der Tod kennt keine Gnade, er holt sie alle. Unerbittlich und hart – aber auch sanft und zärtlich. Herbert Wiesinger inszeniert das Stück in Reimform von Alois Lippl in der Peuerbacher Pfarrkirche. Das wunderbare Ambiente der Barockkirche, die stimmungsvolle Beleuchtung, die mittelalterlichen Kostüme – all das trägt zur gelungenen Inszenierung bei. Besonders hervorheben möchte ich die klare Sprache der Spieler und Spielerinnen, sowie das virtuose Orgelspiel Josef Schmidauer. Die beschwingten Akkordeonklänge (Franz Dobler), während der Tod den jeweiligen Betroffenen wegführt, lassen die Tragik des Geschehens leichter ertragen. Ein beeindruckendes und ungewöhnliches Spiel, dessen Reinerlös der Kirchenrenovierung zugute kam.

Filmtrailer  Totentanz   (273MB   00:04:07)
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Der gesamte Theaterfilm "Totentanz"

Der Gott des Gemetzels

Mit einem Stock hat der elfjährige Ferdinand Reille dem gleichaltrigen Bruno Houillé im Park mitten ins Gesicht geschlagen. Die Folgen sind zwei ausgeschlagene Schneidezähne und eine geschwollene Lippe. Die gutsituierten Eltern der Kinder wollen kultiviert und tolerant bei einem Treffen besprechen, wie mit diesem Vorfall umzugehen ist und wie man nun pädagogisch richtig auf die Kinder einwirken soll. Aber schon bei der Schuldfrage sind die Parteien unterschiedlicher Auffassung. Und auch innerhalb der Paarbeziehungen ist man sich uneins, brodelt einiges an Konfliktpotential. Ein Wort gibt das andere und die Situation eskaliert in einem handfesten Streit, in dem sämtliche gesellschaftliche Konventionen über Bord geworfen werden.

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Der gesamte Theaterfilm "Der Gott des Gemetzels"

Komödie im Dunklen

Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres öffnet sich der Vorhang für die Ensemblemitglieder des Peuerbacher Schlosstheaters. Mit der „Komödie im Dunkeln“ bestreiten sie ihre dritte Theaterproduktion bei der sich ein bekannter Millionär und Kunstmäzen für die Werke des jungen Bildhauers Brindsley Miller interessiert.

Das Interesse an seinen Werken könnte für Brindsley der Beginn einer großen Karriere sein. Auch einer Heirat mit seiner Verlobten Carol stünde dann vielleicht nichts mehr im Wege. Kurzentschlossen leiht sich Brindsley bei seinem Nachbarn, dem Antiquitätenhändler Harold, dessen exquisit-teure Möbel aus. Harold ist nämlich günstiger Weise gerade verreist. Brindsleys Gäste können also kommen.
Doch gleich zu Beginn dieses aufregenden Abends passiert die größtmögliche Katastrophe: Im ganzen Haus fällt der Strom aus. Verzweifelt versucht Brindsley die Möbel wieder zu vertauschen, doch immer mehr Gäste tauchen bei ihm auf. Das Chaos ist nicht aufzuhalten und ans Licht kommen einige dunkle Geheimnisse.
Mit einem brillanten Trick sorgt der Autor Peter Shaffer für ein spannendes Vergnügen im Zuschauerraum – das Publikum erlebt im hellen Licht, was sich auf der Bühne im Dunkeln ereignet.

Filmtrailer  Komödie im Dunklen   (11,8MB    00:11:08)
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Der gesamte Theaterfilm "Komödie im Dunklen"

Der Tanz mit dem Teufel

Szenische Darstellung Urtlsaga

Anlässlich des Frühlingskonzerts 2015 des Musikvereins Peuerbach wurde das Schlosstheater Peuerbach eingeladen das Musikstück „Der Tanz mit dem Teufel von Fritz Neuböck irgendwie umzusetzen. Brigitte Stoderegger inszenierte daraufhin die in Peuerbach bestens bekannte Urtlsage als szenische Aufführung zu der zehn Minuten dauernden Musik.
Die Gestaltung hielt sich genau an die Legende in der zwei Brüder, einer Frau wegen, in Streit geraten und der eine den anderen erschlägt. Der Mörder wird zum Tode verurteilt und kann sich nur dadurch retten, dass er der Stadt eine Quelle verspricht, die niemals versiegen wird.Brigitte Stoderegger inszenierte daraufhin die in Peuerbach bestens bekannte Urtlsage als szenische Aufführung zu der zehn Minuten dauernden Musik.
Und so sprudelt der klare und frische Quell aus drei Brunnen in der Stadt.

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Theaterfilm "Der Tanz mit dem Teufel - Szenische Darstellung Urtlsaga"

Konfusionen

Die Komödie von Alan Ayckbourn hatte am Freitag, 17. Jänner 2014, Premiere im Veranstaltungszentrum Melodium.
Seit September probten die Laiendarsteller des Schlosstheaters Peuerbach für ihre aktuelle Komödie "Konfusionen" von Alan Ayckbourn, einem der meistgespielten britischen Dramatiker.
Regie führte Herbert Wiesinger. In fünf Alltagssituationen werden zwischenmenschliche Verwicklungen und krasse Fehlschläge menschlicher Kommunikation dargestellt. Es wird erzählt, was bei einem Dorffest so alles danebengehen kann. "Der Zuschauer kann amüsiert das Balzverhalten eines dreifachen Vaters an einer Bar beobachten, der unbedingt eine der beiden jungen Damen ,abschleppen’ will, während sich die Ehefrau zuhause um die Kinder kümmert", gab Manuela Schlagintweit, die für die Pressearbeit zuständig ist, einen kleinen Vorgeschmack. Pointiert und mit viel Humor setzt Ayckbourn den Menschen die Alltagssituationen vor, in denen sich viele wiedererkennen.
Die Mitglieder des Peuerbacher Schlosstheaters blicken auf ein bewegtes Jahr 2013 zurück, das mit "Blütenträume" von Lutz Hübner im Februar einen großen Erfolg bescherte und mit dem bitteren Verlust von Obmann Ernst Kraus, der im April starb, die Mitglieder tief betroffen machte.
Über die Sommermonate formierte sich der Vorstand des Schlosstheaters neu, und die Gruppe schaut nun ganz im Sinne von "Kraus", wie er gerufen wurde, mit Obmann Josef Wagner hochmotiviert und mit großer Spielfreude ins Jahr 2014.

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Der gesamte Theaterfilm   "Konfusionen"

Blütenträume

Mit Lutz Hübners Schauspiel „Blütenträume“ brachte das Schlosstheater Peuerbach ein zeitgenössisches Werk zur Aufführung.

Wie geht es Menschen, die nach einem arbeitsreichen Leben in den wohlverdienten Ruhestand gehen können? Die einsamen Jungpensionisten und Verwitweten machen sich im Volkshochschulkurs „Flirten ab 55 plus“ fit für einen neuen Partner.
Die anfängliche Euphorie schwindet, als der junge Seminarleiter Stefan moderne Mittel einzuführen versucht. Während die Teilnehmer mit den neuen Kommunikationsmethoden nicht klarkommen (wollen), bilden sich vorsichtig Zweierbeziehungen, die beweisen, dass Alter nicht vor Liebe schützt.

Mit der nötigen Prise Humor zeigt das Ensemble unter der Regie von Brigitte Wiesinger, wie sich jene fühlen, die in Pension gehen und damit in der heutigen Zeit womöglich noch ein Drittel ihres Lebens vor sich haben. Nach dem Klassiker „Alpenkönig und Menschenfeind“ im vorherigen Jahr haben sich die Darsteller des Peuerbacher Schlosstheaters nun (2013) dieses sensiblen und zeitkritischen Themas angenommen.
Premiere feierte das Stück am 15. Februar 2013.

Theaterfilmtrailer  "Blütenträume"  (945MB    00:34:30)
gesamter Theaterfilm  "Blütenträume"  (2,60gb    01:49:30)

Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Romantisch komisches Original-Zauberspiel von Ferdinand Raimund

Rappelkopf, betrogen und beinahe um sein Vermögen gebracht, macht seinen Mitmenschen durch seine krankhaften Wahnvorstellungen das Leben zur Hölle. Überall wittert er Komplotte und Anschläge auf sein Leben, sogar den harmlosen Diener verdächtigt er, ihm nach dem Leben zu trachten. Deshalb flieht er in die Einsamkeit des Waldes. Da tritt Astragalus, der Alpenkönig, auf den Plan, um ihn zu kurieren:
Er selbst nimmt die Gestalt Rappelkopfs an und lässt diesen als seinen Schwager Silberkern auftreten. So sieht Rappelkopf, wie widerwärtig sein Treiben war, und diese Selbsterkenntnis lässt ihn vom Menschenfeind zum Menschenfreund werden.

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Der gesamte Theaterfilm   "Der Alpenköning und der Menschenfeind"

Vorsicht Trinkwasser

Die Komödie "Vorsicht, Trinkwasser!" von Woody Allen spielt in einer amerikanischen Botschaft hinter dem Eisernen Vorhang zur Zeit des Kalten Krieges.
Kurz nach Vaters Abreise steht er vor der ersten heiklen Aufgabe: Ein amerikanisches Ehepaar und deren Tochter suchen Schutz in der Botschaft, da sie, aufgrund harmloser Fotografien im Sperrgebiet, der Spionage verdächtigt werden. Der Geheimdienst verlangt die Übergabe, doch Mr Katastrophe verweigert die Kooperation. Schließlich hat man in der Botschaft Erfahrung mit solchen Vorgängen; seit sechs Jahren lebt hier Vater "Drobney" im Asylantenstatus. Seinerzeit rettete er sich dadurch vor der Verurteilung. Über all der Aufregung hat Katastrophen-Axel den angekündigten Besuch des Sultans von Bashir, den sein Vater ihm wegen eines wichtigen Ölgeschäftes besonders ans Herz gelegt hat, total vergessen. Doch Axel wäre keine Figur von Woody Allen, wenn es ihm nicht gelänge, aus all den Widerwärtigkeiten rauszukommen und am Ende für seine Tollpatschigkeit sogar noch entschädigt zu werden: Susan, die hübsche Tochter des amerikanischen Ehepaars, mag Action und hat in Axel den richtigen Partner gefunden.

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Der gesamte Theaterfilm   "Vorsicht Trinkwasser"

Schöne Bescherungen

Weihnachten steht vor der Tür.

Wie jedes Jahr kommt man im Haus der Bunkers zusammen, um gemeinsam und in Harmonie das Fest der Liebe zu begehen. Trotz aller erdenkliche Mühe wird es zunehmend schwieriger, ein friedvolles Zusammentreffen zu arrangieren.
Hausherr Neville beschäftigt sich lieber mit Bastlerarbeiten, statt seine Frau Belinda bei den Weihnachtsvorbereitungen zu unterstützen. Onkel Bernard will mit der Premiere seines neuen Puppenspiels beeindrucken, während sich seine Frau Phyllis in angetrunkenem Zustand am Weihnachtsbraten versucht. Und auch die Ehe der hochschwangeren Pattie mit Eddie, einem Freund Nevilles gleicht einer nicht enden wollenden Belastungsprobe. Als Belindas Schwester Rachel ihren neuen Bekannten, einen jungen Schriftsteller namens Clive Morris ins Haus bringt, steigen die Hoffnungen der Frauen ebenso wie die Ängste der Männer und der Alkoholkonsum. Die Familienfeier kippt endgültig ins Fiasko, als sich der militante Onkel Harvey auf seine Weise für den jungen Künstler zu interessieren beginnt.

Filmtrailer  Schöne Bescherungen   (368MB    00:31:08)
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Der gesamte Theaterfilm "Schöne Bescherungen"

Die Physiker

Die Komödie »Die Physiker« des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt entstand 1961, also vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und des Mauerbaus. Ein Jahr später, im Jahr der Kubakrise, wurde das Stück in Zürich erstmals aufgeführt. Ort der Handlung ist eine psychiatrische Klinik in der damaligen Gegenwart. Die dort stattfindenden Handlungen und Dialoge der drei Physiker (Möbius, Beutler, Ernesti) und ihrer Ärztin (Mathilde von Zahnd) stehen als Symbold für die zu Beginn der 60er Jahre angespannte internationale Weltlage sowie für den Einfluss der Wissenschaft auf globale Konflikte. Zentrale Frage ist der Anteil und die Verantwortung aller Wissenschaftler für den Fortbestand der menschlichen Zivilisation.

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Der gesamte Theaterfilm   "Die Physiker"

Außer Kontrolle

Gelegenheit macht Liebe, denkt sich Richard Willey, Staatsminister der Regierung, und trifft sich mit Jane, einer Sekretärin der Oppositionspartei, zu einem stimmungsvollen Tête-à-tête in einer Suite des Londoner Westminster- Hotels.
Alles war so schön geplant - doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Als die beiden in ihrer Suite einen Toten entdecken, fürchtet Richard den politischen Skandal und Jane die Reaktion ihres cholerischen Ehemanns.
Also versuchen Richard und sein zur Hilfe geeilter Sekretär George Pigden, die Leiche verschwinden zu lassen und dabei gleichzeitig Richards Verhältnis mit Jane zu verbergen, was allerdings erheblich erschwert wird durch die misstrauische Hotelmanagerin, einen geschäftstüchtigen Kellner, Richards Ehefrau und weitere Personen, die unvermutet und im falschen Moment auftauchen.
Der Autor Ray Cooney ist ein Meister der akribisch genau konstruierten Katastrophe – in atemberaubenden Tempo jagt er seine Figuren von einem Unglück ins nächste - sehr zur Freude der Zuschauer.

Filmtrailer  Außer Kontrolle   (128MB    00:09:05)
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Der gesamte Theaterfilm "Außer Kontrolle"

digitalisierte gespielte Theater Aufführungen

Das Theater ist das älteste Medium der darstellenden Kunst und war bis zur Erfindung des Films auch das einzige. Die Themen des Theaters sind grundsätzlich deckungsgleich mit den Themen der Gesellschaft, in denen es spielt. In den letzten Jahrzehnten wurden meist für interne Zwecke an den Theatern fast alle Inszenierungen aufgezeichnet, sicher in unterschiedlicher Qualität, aber immer zumindest für bestimmte Interessengruppen höchst aussagekräftig. Und diese Aufzeichnungen sind immer auch ein Dokument für die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der Theaterlandschaft. Dieses Material zu sammeln und durch die neuen Techniken auf einfache Art allen, die es interessiert, umfassend zugänglich zu machen, ist Dank der digitalen Entwicklung ohne übertriebenen Aufwand möglich.

Meine Leiche, deine Leiche (Christine Steinwasser)
25. November 2005

Der Unternehmer Albrecht Greifenbrecht lässt alle Menschen in seiner Umgebung spüren, dass sie ihm egal sind und er die Macht und das Geld hat. Seiner Familie und seinen Mitarbeitern zeigt er die kalte Schulter und lässt sie unter seiner Tyrannei und seinem Geiz leiden. Kein Wunder, dass sie ihm alle nach dem Leben trachten. Jeder einzelne findet dann auch eine Möglichkeit, den mörderischen Plan in die Tat umzusetzen. Als die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, überschlagen sich die Ereignisse und es beginnt ein Versteckspiel mit der Leiche. Hoffentlich können die Inspektorin und ihr unbedarfter Kriminalassisten am Ende doch den wahren Tathergang und die wirkichen Mörder ausforschen.

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Der gesamte Theaterfilm   "Meine Leiche, deine Leiche"

Das Konzert (Hermann Bahr)
19. Juni 2004

Das Konzert ist gar kein Konzert! Vielmehr dient es dem Pianisten Gustav Heink seit Jahren als Täuschungsmanöver, wann immer er in einer Berghütte das Wochenende mit einer Geliebten verbringen will. Die Liebesworte, die der Virtuose den wechselnden Damen ins Ohr flüstert, sind so eingespielt wie das Verhalten seiner duldsamen Ehefrau. Alles ändert sich an einem Tag im Frühling, als eine Schülerin des Meisters herausfindet, was wirklich hinter dem Konzert steckt.

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Der gesamte Theaterfilm   "Das Konzert"

Der eingebildete Kranke (Molière)
1. Dezember 2001

Herr Argan bildet sich ein, krank zu sein. Allen verkehrten Anordnungen der quacksalbernden Ärzte unterwirft er sich geduldig und führt sie aufs Genaueste aus. Ohne diese eingebildete Krankheit würde Argan, wenn auch ein beschränkter, doch gutmütiger Hausvater sein. So aber wird er zum Tyrannen seiner Tochter Angelique und zum Werkzeug seiner erbschleichenden zweiten Frau Belinde. Von dem Doktor Purgon und dem Apotheker Fleurant wird er übers Ohr gehauen. Er weiß das und wagt in seiner Einbildung nicht, dagegen aufzutreten. Seine Frau will er prüfen, indem er sich tot stellt, doch abergläubisch meint er sofort wieder, dass das Totspielen seiner Gesundheit schädigen könnte. Immerhin hat er als Scheintoter seine Frau durchschaut, und er erlaubt nunmehr Angelique, ihren Geliebten Cleante zu heiraten. Der Ärzten wird übel mitgespielt. Argans Bruder Beralde beruhigt den Eingebildeten durch das Possenspiel einer Doktorpromotion.

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Der gesamte Theaterfilm   "Der eingebildete Kranke"

Das Veilchen (Franz Molnár)
20. Mai 2000

Dass es die "Besetzungs-Couch" schon immer gegeben hat, ist nichts Neues. Dass aber ein Theaterdirektor von den Angeboten junger, hübscher Debütantinnen genervt sein kann schon eher. Mit aller Raffinesse versuchen die Damen das Herz des Direktors, oder zumindest eine Rolle zu ergattern. Aber gnadenlos wird eine junge Dame nach der anderen von ihm vor die Tür gesetzt. Dass der Direktor nebenbei noch eine neue Operette vorzubereiten hat und die Primadonna des Hauses schwierig in der Handhabung ist, steigert das Chaos nicht unerheblich. Gerade da macht ihm der Komponist der neuen Operette, mit seinen mehr als romantischen Ansichten über das Theater, einen Vorschlag: man müsse die Sache mit den jungen Damen viel freundlicher angehen. Und so tauschen Direktor und Komponist kurzerhand die Rollen. Alles scheint gut zu gehen, bis... ja bis, Ilonka Sobri sich vorstellt. Von da an steht die Theaterwelt des Direktors komplett Kopf. Diese Ilonka versteht es mit den beiden Männern umzugehen, obwohl sich die nie sicher sein können: meint sie auch was sie sagt?

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Der gesamte Theaterfilm   "Das Veilchen"

Frühere Verhältnisse (Johann Nestroy)
5. September 1999

Herr von Scheitermann und seine Frau Josefine stehen plötzlich ohne Dienstboten da: Er hat seinen Hausknecht wegen Diebstahl davonjagen müssen, sie bestand darauf, die Köchin zu entfernen, weil sie dem Hausherrn zu gut gefiel. So stößt Peppi neu in den Haushalt dazu. Als Hausknecht bewirbt sich Anton Muffl, ein unschuldig in die Pleite geratener Unternehmer. Sprachlos stehen sich die beiden Männer gegenüber: Herr von Scheitermann, aufgestiegen durch Heirat mit der Professorentochter, war ehemals der Hausknecht des einstigen Prinzipals Muffl. Muffl trifft auf Peppi Amsel, die er für die gnädige Frau hält, die er aber wiederum von früher her aus dem Theater „näher“ kennt. So glaubt er, Johann darüber aufklären zu müssen, dass seine Josephine nicht die ist, für die er sie hält …

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Der gesamte Theaterfilm   "Frühere Verhältnisse"

Der böse Geist
Lumpacivagabundus (Johann Nestroy)
27. April 1996

Zauberposse mit Gesang in drei Akten erstmals am 11. April 1833 als "Benefiz-Vorstellung" für Nestroy aufgeführt. Um die Ehe zwischen ihrer Tochter Brillantine und Hilaris zu verhindern, wettet die Fee Fortuna mit der Fee Amorosa um folgendes: Fortuna wählt drei lockere Gesellen – Anhänger des bösen Geistes Lumpazivagabundus – in bereits veramten Zustand und macht sie reich. Sollte sie sie damit noch nicht Lumpazivagabundus entrissen haben, will sie ihnen ein zweites Mal zu Glück verhelfen. Empfangen dann wenigstens zwei davon das Glück mit Dankbarkeit und bewahren Mäßigung fürs ganze weitere Leben, hat Fortuna gewonnen und die Ehe ist verhindert. Die vagabundierenden Gesellen Knieriem, Zwirn und Leim gewinnen daraufhin in der Lotterie und vereinbaren ein Treffen am Jahrestag ihres Glücks. Während Knieriem und Leim ihr gesamtes Vermögen durchbringen, heiratet Zwirn seine Angebetete und mehrt sein Vermögen. Als er die Not seiner Freunde sieht, bietet er beiden viel Geld und Anstellung, wenn sie ordentlich und fleißig wären. Doch die "guten Lehren" und die Sesshaftigkeit sind nichts für Knieriem und Leim, und Fortuna gibt sich geschlagen. Da zeigt Amorosa ihre Macht – und die letzte Szene Knieliem, Leim und Zwirn in einem Haus lebend, ein jeder mit Frau Kindern kurz vor Feierabend.

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Der gesamte Theaterfilm   "Der böse Geist Lumpacivagabundus"

Das Haus in Montevideo (Curt Goetz)
18. Oktober 1997

Der untadelige Professor Traugott Hermann Nägler lebt mit seiner Frau Marianne und seinen zwölf (nach Figuren von Richard Wagner benannten) Kindern in einer spießbürgerlichen Kleinstadtidylle. Als die älteste Tochter Atlanta von Näglers verstorbener Schwester ein Haus in Montevideo erbt, ist der moralisch integre Professor zunächst gar nicht erbaut – war seine Schwester doch das schwarze Schaf der Familie. Doch gemeinsam mit Pastor Kiesling, einem Freund der Familie, gelingt es Atlanta, ihren Vater zur Reise nach Montevideo zu überreden, damit sie die Erbschaft antreten kann. In Montevideo geraten die Moralvorstellungen Näglers vollends ins Wanken, als der Vater erkennt, was für ein Etablissement sich in dem Haus der Toten verbirgt. Allerdings ist mit der Erbschaft auch ein Betrag von 225.000 Silberpesos verbunden, der den Professor mit dem Lebenswandel seiner Schwester versöhnt. Doch an die Erbschaft ist eine Bedingung gebunden: In Näglers Familie muss sich innerhalb einer bestimmten Frist die gleiche moralische Entgleisung ereignen, für die er einst über seiner Schwester den Stab gebrochen hatte. Letzten Endes kommt ihm ein Zufall zur Hilfe.

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Der gesamte Theaterfilm   "Das Haus in Montevideo"

Don Juan (Molière)
15. Oktober 1988

Don Juan glaubt nicht an Himmel noch Hölle, nur daran, dass Zwei und Zwei Vier sind. Und so nimmt er sich auf Erden alles heraus. Wie ein Süchtiger wirft er sich von Eroberung zu Eroberung und schreckt vor keiner Übertretung zurück. Doña Elvira hat er gar aus dem Kloster entführt und geheiratet, wie er jede heiratet, wenn es ihn nur ans Ziel führt. Sein Diener Sganarelle betrachtet das Treiben Don Juans fasziniert und fassungslos zugleich. Er ringt um Worte, er mahnt, er fragt nach Anstand und Moral und hilft am Ende doch, die amourösen Abenteuer seines Herrn in die Tat umzusetzen. Als er auf einem Friedhof der Statue des Komturs ansichtig wird, wagt er dreist das Äußerste: er stört die Totenruhe. Er spricht die Statue an und lädt sie zum Abendessen ein. Tatsächlich erscheint »der steinerne Gast« zur Nacht bei ihm und bietet Don Juan die letzte Möglichkeit zur Umkehr ...

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Der gesamte Theaterfilm   "Don Juan"

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